Beginn
Do., 08.10.2026,
16:00 - 18:00 Uhr
Gebühr
0,00 € (inkl. MwSt.)
Zwischen algorithmischer Beeinflussung und digitaler Teilhabe – Wege zu einer vertrauenswürdigen KI
Für alle, die verstehen wollen, wie wir KI nicht nur nutzen, sondern demokratisch gestalten können.
Die Zukunft der Demokratie entscheidet sich im Code. Doch wie viel Mitbestimmung lässt die KI uns noch? Thomas Staehelin beleuchtet das Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt und ethischer Verantwortung und zeigt Wege auf, wie wir KI-Kompetenz in echte demokratische Teilhabe verwandeln können.
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur unsere Arbeitswelt – sie fordert unsere Demokratie heraus. Werden algorithmenbasierte Systeme unser demokratisches Miteinander stärken oder eher schwächen?
Inhaltlich geht es um die verhaltensökonomische Dimension von KI-Systemen (Heuristiken, Biases und algorithmische Verstärkung), KI in der politischen Praxis (von Soft Fakes bis zu deliberativen Systemen), europäische Regulierungsansätze und die KI Verordnung als Rahmen für vertrauenswürdige KI und wie wir durch kluges Umfeld-Design und demokratische Bildung digitale Mündigkeit fördern können.
Staehelin verbindet wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Erfahrung aus seiner Arbeit mit Unternehmen und Organisationen. Sein Credo: Nur eine Digitalisierung, die unser demokratisches Gemeinwesen stärkt, ist eine zukunftsfähige Digitalisierung. Zwischen ethischer Schuld und technologischem Fortschritt zeigt er Wege auf, wie Bildung, Teilhabe und KI-Kompetenz zusammenwirken können.
Thomas Staehelin, Verhaltensökonom und KI-Facilitator, analysiert die Schnittstelle von KI, Verhalten und Demokratie. Mit seinem Hintergrund in Verhaltensökonomie zeigt er, wie KI unsere Entscheidungen beeinflusst – und warum gerade das Wissen darüber demokratische Teilhabe fördern kann. Dabei beleuchtet er sowohl die Risiken algorithmischer Beeinflussung als auch die Potenziale für demokratische Teilhabe.